Heute ( 31.08 ) hieß es sehr früh aufstehen ( 4.50….) Die Bootsfahrt zurück zur Isla Santa Cruz war viel ruhiger als die Hinfahrt. Hörte allerdings, dass ich auch bei der Hinfahrt noch Glück hatte …. andere purzelten bei der Überfahrt durcheinander, kenterten fast und hingen zwei Stunden mit der Tüte vorm Gesicht…..Seitdem müssen die Passagiere auf diesem Boot Schwimmwesten tragen …….
Puerto Ayora, ein kleines Städtchen, 18.000 Einwohner, absolut touristisch, aber ganz schön und kurzweilig. Könnte auch ein kleiner Ferienort in Spanien sein. Auf der Flaniermeile ein Café, eine Kneipe, ein Andenkenladen, ein Kunsthandwerkerstand neben dem anderen, manche nobel und hochpreisig. Für mich ungewohnt trubelig nach der Ruhe auf Isabela, ich weiß noch gar nicht so genau, ob ich das nun gut oder schlecht finden soll.

Der kleine Fischereihafen ….. da gibt’s wirklich was zu sehen. Der Fisch kommt an, die Pelikane, Möwen, Fregattvögel und Seehunde warten auf Fischabfälle und sind wirklich dreist 🙂 Die Pelikane gefallen mir am besten, außerdem sind sie etwas schwerfälliger – meiner lahmen Kamera kommt das entgegen!
Auch sonst gibt’s im Ort das eine oder andere zu entdecken, in diesem Fall auf der Terrasse eines ziemlich teuren Restaurants….. 😉
Den hab leider nicht ich getroffen ( mein Traumfoto ) – aber Karin und Reiner, die mir das Foto haben zukommen lassen ……
Mittag spaziere ich 3 km zur legendären Tortuga – Bay, ein langer, fast weißer und sehr feinsandiger Sandstrand. Zum Baden soll man eine Bucht weiter gehen, dort ist die Strömung weniger gefährlich.
Langsam werde ich auch gelassener …. so ist das heute die erste Station auf meiner Reise, an der ich mir nicht im Vorfeld über das Internet eine Übernachtungsmöglichkeit organisiert habe. Das erste Bed & Breakfast war okay ( bis auf die fette, fette Spinne, die unter dem Handtuch saß und die mir jemand – Karin von nebenan – wegmachen musste …..uuuuuuuuuaaaaaaaaaaaaaaaah ) , bis Montag haben sie Platz, und danach weiß ich schon, wo ich bleibe. Zimmer mit Meerblick, juchu! Der Vorteil direkt vor Ort zu suchen, ist, dass man sich die Zimmer anschauen und den Preis verhandeln kann. Mir die Dinge ( im eigenen Interesse !! ) etwas offener zu lassen, muss ich noch üben, das ist absolut gegen meine Natur 😉
Und das ist der Blick aus meiner Tür in den Garten:
Morgens beim Frühstück gibt’s Gesellschaft, nicht nur gefiederte …. es sind einige Deutsche hier, und ich freu mich, mich unterhalten zu können, ohne über unregelmäßige Verben nachdenken zu müssen.
02.09.: Nachdem ich gestern durch den Ort geschlendert bin und die Darwin-Station besucht habe, hieß es heute vormittag umziehen (freu!), meinen Flug umbuchen ( möchte doch nicht von hier aus, sondern am Freitag mit dem Boot zur Isla San Christobal und am 10. von dort aus zurück aufs Festland fliegen) und mit Neele skypen (freu!). Leider ist das Internet absolut lahm hier, Fotos hochladen dauert eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeewig … aber ich hab ja Zeit 😉
Das ist der Blick aus meinem Fenster, das Meer rauscht laut und ich finde es einfach nur toll!

Heute Nachmittag war ich auf wieder mal auf einer geführten Tour, auf der es allerlei zu sehen gab. Die Truppe war diesmal wirklich lustig. Mitgefahren sind drei Italiener, ein Ecuadorianer mit seiner Tochter und ich. Für besonders viel Stimmung hat unser Guide gesorgt.
Ich ärgere mich darüber, dass ich nicht mitschnorcheln kann, aber das schrieb ich ja bereits ….. Zu sehen gab es trotzdem wieder viel, die schwimmenden Wasserschildkröten und Seehunde wurden mir dann nachträglich einfach per Video gezeigt.
Eigentlich mag ich Krabben gar nicht so, aber diese hier sind wirklich riesengroß und bildhübsch:
Blaufußtölpel … die sind toll!
Tja …… Claudi?
Eine Seehundmama säugt ihr Baby, inzwischen schon viel zu groß und eigentlich erwachsen. Der Guide erklärte, dass das problematisch ist, weil das Junge so nicht lernen kann, Fische zu fangen und es schwer haben wird, die Mutter wiederum steht nicht für weitere Nachkommen zur Verfügung.

Salzseen ….

Hi Sabine, ich denke, das war auch ein Fregattvogel. Allerdings ist die Perspektive zum Bestimmen ungünstig. Kannst du noch mal vorbei gehen und ihn um ein Portraitfoto bitten,
Grüße
Claudia
Hm, wird schwierig, den hab ich von einem Boot aus fotografiert. Und der wollte ja da schon nicht richtig gucken 😉
Hab aber auch an nen Fregattvogel gedacht ……
Na ja, das musst du nicht schaffen. Das ist nur meine Neugier und mein Interesse. Und, 650 ???? —aus Kroatien ( 3-Wochen ) habe ich 950 mitgebracht, also streng dich an. Lass dich nicht stressen. Gestern, Tangoflashmob, war wieder ein „Super-Event“.Langsam, finde ich , fehlst du hier…………..
Also Sabine, auf dem Kaktusbild fällst du kaum auf. Spass beiseite, bin bin ein absuluter Fan deiner Reiseberichte geworden. Jeden morgen meine erste Amtshandlung zum Kaffee. Danach Googleln und weiter lesen. LG claus
Freu mich sehr, wenn du mitliest 🙂 Aber jeden Morgen was Neues, das schaff ich nicht 🙂 Also nicht, dass ich nicht genug Fotos hätte ( 650 in drei Wochen, mein lieber Scholli ……)