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Waya Island

Am 2.1.2014 verabschiede ich mich von Nacula Island. Für die nächsten vier Tage quartiere ich mich auf Waya Island im Octopus – Resort ein. Fahre also mit dem Yasawa – Flyer zweieinhalb Stunden Richtung Nadi,  vor Waya werde ich zusammen mit ein paar anderen mit einem kleinen Boot abgeholt und an den Strand gebracht. Hatte ich eigentlich schon geschrieben, dass es auf den Yasawas keine Straßen ( und folglich auch keine Autos ) gibt?

Hey, hier sind ja richtige Wellen! Und: die Sonne sinkt beim Untergehen ins Meer ( wie schön! ) und verschwindet nicht einfach hinter einem Berg ….. IMG_4642

IMG_4638 IMG_4637In Fidschi ist es morgens sehr früh oder am Abend am schönsten, der Sternehimmel ist einfach fantastisch. Tagsüber zwischen elf und fünf sucht man ( also ich ) sich besser einen Schattenplatz und bewegt sich so wenig wie möglich. Zum Glück hab ich mir genügend Bücher auf meinen Reader geladen – umblättern geht gerade noch.

IMG_4639 IMG_4691So schön das alles ist: Südseeparadiese fangen an, mich etwas zu langweilen ( außer: unter Wasser – Schnorcheln und Tauchen sind einfach toll, toll, toll! ).

Ich freue mich auf Neuseeland, frische Luft und etwas mehr Aktion.

Um nicht ganz in tropische Lethargie zu verfallen, melde ich mich am 3.1. zu einer geführten Wanderung auf einen Berg an. Sportliche Fitness ist Voraussetzung. In der Gruppe sind lauter langbeinige, supersportliche Menschen unter dreißig. Und ich. Nun ja.

Der Guide sieht aus wie ein äthiopischer Marathonläufer und nimmt leider wenig Rücksicht auf Menschen, die nicht ganz so schnell sind. Ich muss zugeben, ich bin vor dieser Tour gewarnt worden und schon vorher ziemlich sicher, dass ich nicht die ganze Strecke laufen ( klettern ) möchte. Auf eine der beiden Bergspitzen soll es gehen:IMG_4633Der Guide rennt in einem ziemlichen Tempo, nicht nur ich bin bei der Hitze ganz schön am Schnaufen. Ab und an gibt’s dann doch mal eine kleine Pause:IMG_4614Nach einer guten Stunde steil bergauf kommt die erste richtige Kletterstelle:IMG_4615Hier dreh ich um und lasse die Gruppe Gruppe sein ….. der Rückweg hat es auch schon ganz schön in sich. Aber jetzt hab ich Zeit, ein bisschen zu schauen und das eine oder andere Foto zu machenIMG_4628IMG_4624IMG_4627An den nächsten Tagen nehme ich an einer Schnorcheltour teil, gehe jeden Tag zum Yoga ( das wird hier angeboten, juchu! ), schnorchle direkt am Strand ( es gibt ein paar Schwimmzüge entfernt eine wunderschöne Korallenbank, leider kann man nur bei Hochwasser schnorcheln gehen ) und liege ansonsten ziemlich träge rum. Abends bestaune ich mit einem Glas Wein in der Hand den südlichen Sternenhimmel und finde das Leben schön.

Morgen geht’s zurück nach Nadi und dann auch bald wieder nach Neuseeland. Die Zeit hier auf den Yasawas war schön, und ich freu mich, dass ich Südsee und Paradies kennen gelernt habe. Aber nun reichts!

Für die vielen langen mails zu Weihnachten und/oder Silvester tausend Dank ….. über jede habe ich mich riesig gefreut! Bin mit den Antworten etwas im Rückstand – hier ist Fidschi-Tempo angesagt 😀

 

31.12.2013

IMG_4493Der letzte Tag im Jahr 2013 ist ein ganz besonderer Tag für mich. Ich stehe morgens schon weit vor sechs, also noch im Dunkeln, auf, weil ich den Sonnenaufgang vom Berg aus sehen möchte. Außerdem will ich diesmal bis zur höchsten Stelle laufen, letztes Mal habe ich mir das steile letzte Stück erspart. In der Bar warte ich auf das erste Tageslicht, der Nachtwächter kocht mir einen Kaffee. Und dann geht’s los. Ist das schön!IMG_4494IMG_4522 IMG_4530 IMG_4533 IMG_4537Schweißgebadet, aber sehr zufrieden, komme ich nach einer Stunde bergauf am höchsten Punkt an. Dass es schon am sehr frühen Morgen so heiß ist …..IMG_4541 (2)Am späteren Vormittag habe ich eine  zweite kleine Taucheinweisung im Pool. Vor ein paar Tagen habe ich mit dem Managerpaar zu Abend gegessen. Die beiden meinten, dass ich unmöglich Fidschi verlassen kann, ohne getaucht zu haben. Schon beim Schnorcheln finde ich es sehr gewöhnungsbedürftig, nur unter Wasser zu atmen. Hm. Na gut, ich kann’s ja mal versuchen.

Der Mann in der Mitte ist Aki, einer der Tauchlehrer.photoDSC_0075DSC_0085 Nachmittags gehe ich mit Aki vom Strand aus weit ins Wasser und schaue mir die Korallenbänke genauer an. Da ich ihm vorher gestehe, dass ich Angst habe, tauchen wir die ganze Zeit Hand in Hand. Mich beruhigt das sehr und so komme ich mit dem Atmen ziemlich gut zurecht. Und es lohnt sich so, die Korallen sind einfach unglaublich!! Ich freu mich, dass ich mich getraut habe und überlege später, ob ich nicht mal richtig tauchen lernen möchte ( dann aber besser in einer Sprache, die ich gut verstehen kann….. ).

Nachmittags geht’s mir nicht so gut. Silvester ist ja nicht mein Tag, auch zu Hause nicht. Ich habe wahlweise schlechte Laune oder fühle mich alleine, manchmal auch beides. Heute fühle ich mich hauptsächlich alleine. In den letzten Tagen haben die Leute nach und nach gewechselt, nun sind vorwiegend Familien und Paare da, Deutsch oder Spanisch spricht niemand mehr. Mit ziemlichen Grausen denke ich an das große Silvestermenü mit anschließender Party, überlege, ob ich nicht besser schwänzen sollte. Später treffe ich Madge, eine ältere Dame aus Australien und erzähle von meinem Unbehagen. Madge ist auch ein bisschen traurig, sie reserviert einen Tisch und sorgt später dafür, dass wir sehr nette Unterhaltung haben:IMG_4566Auf dem Bild rechts von Marge sitzen zwei tolle Australierinnen, die zusammen professionell Musik machen ( und demnächst in Auckland auftreten, vielleicht schau ich mal vorbei ). Amy hat außerdem ab Mitternacht Geburtstag, und so gibt es Grund zum Feiern und zum Anstoßen. Marge erzählt von Woodstock, ich verstehe nicht alles, habe aber ein lustiges Dinner. Es gibt Live – Musik, und am späteren Abend wird viel getanzt.IMG_4567 IMG_4572Marge entpuppt sich als Partyfeger, und auch ich tanz viel und ausgelassen, hier kennt mich ja keiner 😉

Mitternacht gibt es Feuerwerk am Strand, ein paar Tränen, später noch mehr Wein und noch mehr Tanz, irgend wann landet jeder mal im Pool ( sträuben hilft nichts, manchmal ergibt man sich besser seinem Schicksal und macht einfach mit….). So hab ich entgegen aller Befürchtungen eine ziemlich lustige Silvesternacht.

Am nächsten Tag werde ich gefragt, wie es meinem Kopf geht. Ich hab beschlossen, einfach nicht darüber nachzudenken, warum man mich das fragt……

Wie es meinem Kopf geht? Na geht so.

IMG_4574 (2)Und das gab´s am letzten (Abschieds-) Abend auf Nacula – Island ….. den schönsten Sonnenuntergang überhaupt 🙂IMG_4583 IMG_4594

 

Ich träume ……

Am 22.12. reise ich dann also von Nadi nach Nacula Island ( Yasawas ). Der Yawasas – Katamaran hat jede Menge Touristen geladen, die auf verschiedene Inseln bzw. in verschiedene Urlauberresorts  gebracht werden. Über die Feiertage ist hier Hochsaison, es gibt viele Gäste aus Australien und den USA, aber auch aus Europa. Und viele Backpacker, die hier zwischen Neuseeland, Australien und/oder Asien Station machen und sich ein bisschen ausruhen wollen. Das Publikum auf „meiner“ Insel ist sehr angenehm, eher ruhig, Paare, Einzelreisende, Familien und auch Menschen über dreißig 😉

Befürchtet hatte ich viele betrunkene Australier und jede Menge  ganz, ganz junger Backpacker; aber die sind wohl alle anderswo. Hier jedenfalls nicht ( Glück gehabt! )IMG_4114 Mitunter sind die Inseln richtig niedlich so wie diese hier ( so hab ich früher immer Inseln gemalt, lustig, dass es das genauso gibt ) :IMG_4083Ich bin ganz froh, dass meine Insel ein bisschen größer ist, immerhin möchte ich elf ganze Tage bleiben. Hoffentlich wird es nicht zu  langweilig, nur am-Strand-brutzeln-und gelegentlich-wenden ist ja nicht so meins.

Anlegen kann der Katamaran nicht, man wird mit einem kleinen Boot abgeholt und an Land gebracht. Ich hab ja noch von den Galapagos so meine Erinnerungen und habe alle meine Sachen doppelt in Plastik verpackt … diesmal geht aber alles gut.IMG_4095 IMG_4115IMG_4113Wir werden schon am Strand herzlich empfangen und in unsere jeweiligen Unterkünfte gebracht. Ich wohne im Schlafsaal mit sieben anderen, meist englischsprachigen Menschen.

Der Raum ist groß, luftig, klimatisiert. Auch hier liegen jeden Tag frische Hibiskusblüten auf dem Bett, meins ist das ganz hinten rechts ( Glück gehabt! ). Handtuch und Strandlaken gibt’s mit dazu. IMG_4124IMG_4123Ich zahl gut 15€ pro Tag, dazu kommen 35€ für die Vollpension. Die muss man hier nehmen, eine andere Möglichkeit satt zu werden, gibt’s nicht ( es sei denn, man geht Fische angeln und Papayas pflücken ….)

Superschöne kleine Häuschen, die besten in erster Reihe direkt am Stand, gibts auch, aber ( für mich ) eher unbezahlbar. Macht nichts, ich bin sehr zufrieden, wie es ist.

Die Anlage ist wirklich schön – direkt am Strand gelegen und sehr klein, vielleicht sind insgesamt 50 Gäste hier, die sich auf wundersame Weise über den Tag so verteilen, dass ich mich sehr exklusiv fühle.  IMG_4138 IMG_4126 IMG_4127Mittelpunkt ist der Bar/Restaurantbereich, wie alles andere mehr oder weniger direkt am Strand. Wasser kann man sich holen, soviel wie man will, alles andere hat seinen Preis und möchte langsam genossen werden.IMG_4137Das Wasser ist superwarm, man kann den ganzen Tag rumdümpeln, ohne zu frieren …. Wellen gibt’s leider kaum, dafür sorgt ein vorgelagertes Riff – also eher Badewanne als Surfertraum! IMG_4177 IMG_4179Und manchmal sieht man auch ein paar Einheimische außerhalb der Anlage ….. das sind dann aber Angestellte auf dem Heimweg. Mit dem eigentlichen Fidschi hat das Leben hier nur sehr wenig zu tun, und meine Art, Urlaub zu machen, ist das nicht wirklich. Genießen kann ich es  trotzdem, ist ja nicht für ewig. Abhängen ist angesagt und tut mir sehr gut. Ich muss mich um nichts kümmern, werd hervorragend bekocht und hab immer einen schönen Blick aufs Meer.IMG_4236Und dann mache ich was, was ich noch nie ausprobiert habe: ich gehe mit auf Schnorcheltour. Auf den Galapagos konnte ich wegen der fehlenden Kontaktlinsen nicht, dank Neele bin ich damit inzwischen gut versorgt. Am Tag zuvor geht der Guide zum Üben mit mir in den Pool, am nächsten Tag fahre ich mit zu einem Korallenriff raus. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon, aber ganz schnell absolut hin- und weg. Da tun sich völlig unbekannte Welten auf – schade nur, dass ich keine Unterwasserkamera habe. Für die nächsten Tage leihe ich mir Flossen, Brille und Schnorchel aus – das Schnorcheln lohnt sich auch schon direkt am Strand. Unglaublich, keine zwei Meter von der Wasserkante schwimmen die buntesten Fische – hey, das ist ja wie bei Nemo!

Weihnachten wird hier mit viel Spaß zelebriert, die Mitarbeiter sind rührend bemüht, lustig und richtig aufgeregt. Das Essen ist bombastisch. Es fehlen weder Weihnachtsbaum, Deko noch die üblichen Weihnachtslieder, die an der Bar den ganzen Tag dudeln. Für jeden liegt ein kleines Geschenk auf dem Bett, für die Kinder kommt der Weihnachtsmann per Boot angefahren, der Schlitten funktioniert hier wohl nicht so gut …… IMG_4328IMG_4314Und so sah das Menü am ersten Weihnachtstag aus:IMG_4320 IMG_4322IMG_4338 IMG_4340Und das gab’s auch:IMG_4335 IMG_4336 IMG_4337

IMG_4278Gegessen wird hier also reichlich und supergut, und das nicht nur zu Weihnachten. Mich zurückzuhalten fällt nicht immer ganz leicht, und ich beneide die jungen Männer, die Unmengen in sich reinschaufeln können, ohne zuzunehmen.

Ein paar Mal wandere ich ( ziemlich schweißtreibend ) auf den angrenzenden Berg, der eine wunderbare Aussicht auf die Insel bietet.

IMG_4288IMG_4412 (2) IMG_4407 IMG_4402 IMG_4413Das ist das Resort von oben:IMG_4417Und am zweiten Weihnachtstag gibt es einen ungewöhnlich schönen Sonnenuntergang:IMG_4366 IMG_4378 IMG_4388 IMG_4397Und so sieht es aus, wenn man in die andere Richtung schaut – ich bin nicht die einzige, die gerne Sonnenuntergänge fotografiert: IMG_4372Einen Tag später nehme ich an einer kleinen Tour teil- mit dem Boot geht’s ins nahegelegene Dorf. Dort werden wir herumgeführt, bekommen Erklärungen, können fotografieren und Souvenirs einkaufen. Ich weiß, dass die Menschen hier davon leben, trotzdem komme ich mir vor, als spaziere ich durch einen Zoo und fühle mich extrem unwohl.IMG_4442IMG_4430IMG_4433 IMG_4439IMG_4444 IMG_4456IMG_4448IMG_4451IMG_4457IMG_4436Einen Tag später esse ich netterweise mit dem jungen Hotelmanagerpaar, sie aus Neuseeland, er aus Uruguay, zusammen zu Abend. Mit ihm unterhalte ich mich lange auf Spanisch, er berichtet viel von der Entstehung dieser Hotelanlage. Diese gibt es erst seit vier Jahren und versteht sich als Projekt, in dem die Leute hier vom Dorf ausgebildet werden und arbeiten können. Das Hotel zahlt die schulische Ausbildung der Kinder, kümmerst sich um die medizinische Versorgung, besonders um den Zahnarzt, und gibt den Leuten eine verlässliche  Arbeit. 90% der Mitarbeiter hier stammen direkt aus dem Dorf, es gibt keine Familie, die nicht ein Einkommen vom Hotel bezieht. Vor vier Jahren gab es hier keine Infrastruktur, keinen Strom, keine ärztliche Versorgung, keine weiterführende Schulbildung, kein nichts ( in unserem Denken )

So ist mein schlechtes Gewissen, hier wie die Made im Speck ( auf Kosten der Einwohner ) zu leben, etwas beruhigt. Heute ist Sonntag, wenn man möchte, kann man mit dem Boot ins Dorf fahren, um in die Kirche zu gehen. Das schau ich mir mal an!IMG_4248

 

Ankunft auf Fidschi

Die vier Tage in Auckland gehen schnell vorbei. Roger bringt mich sehr lieberweise am sehr frühen Morgen ( 20.12 ) zum Flughafen. Der Flug ist nicht besonders angenehm, es gibt Turbulenzen, auch die Landung fällt etwas härter aus. Dafür ist die Begrüßung am Flughafen umso netter 🙂IMG_4003

Schon im Flughafengebäude schlägt mir die tropisch schwüle Luft entgegen, die Passkontrollen verlaufen dem Klima angepasst, also seeeeeeeeeeeeeehr langsam 🙂

Irgendwann bin ich durch die Kontrollen durch, dann werde ich mit Namensschild erwartet ( das ist vielleicht toll! ) und zu meiner Unterkunft gebracht. Hier bleibe ich für zwei Nächte, bevor es zu meinem Weihnachts- und Silvesterquartier auf die vorgelagerte Yasawas – Inselgruppe geht.

Mein Zimmer ist schön, das Hostel sehr okay, die Leute nett, der Strand in der Nähe, aber nicht  schön, weil schmutzig. Na, macht nichts, ich bin ja bald am Traumstrand …. hoffentlich! Ich schau mir ein bisschen die nähere Umgebung an,IMG_4004IMG_4006 Unterhalte mich ne ganze Weile mit ein paar Deutschen und geh gegen Abend ein Bier trinken. Hier ist eigentlich nicht die beste Reisezeit, es kann Stürme und jede Menge Regen geben – und heute regnet es auch schon. Tropische Regengüsse sind sehr heftig, aber auch schnell wieder vorbei!

Abends esse ich im Hostel zusammen mit den anderen, das Essen ist richtig gut, das hatte ich gar nicht so erwartet. Mücken gibt’s leider richtig viele, nach einem Tag bin ich total zerstochen.

Am nächsten Morgen muss ich früh raus, um den Bus nach Nadi zu erwischen. Ich sollte sehen, dass ich an Bargeld komme, auf den Yasawas gibt es keine Geldautomaten. Die Scheine hier gefallen mir so gut:IMG_4015

Ich schlendere ein bisschen durch Ort und Markthalle.IMG_4041Das ist ein Fahrkartenschalter: IMG_4022 (2)Die Menschen hier sind angenehm, fröhlich, aufgeschlossen, aber nicht aufdringlich. In Ecuador war es sehr schwierig, auf den Märkten zu fotografieren, die Indigenen mochten das nicht. Hier kann ich so viel fotografieren wie ich möchte, die Leute freuen sich eher darüber.IMG_4024IMG_4033IMG_4038IMG_4029 (2)

Mittags fahr ich zurück, die Busfahrt ist auch schon ein Erlebnis.IMG_4046

Den  sehr heißen Nachmittag verbringe ich im Pool, am Pool, auf dem Bett…. ich lese, schlafe, dümpele faul rum – und werde immer träger. Ich wundere mich darüber, wie schnell ich in diesem Modus bin. Liegt wohl am Klima und vielleicht auch daran, dass ich schon so lange unterwegs bin. Schon interessant, was Orte mit einem machen. In Buenos Aires z.B. werd ich immer so geschäftig ……

Gegen Abend geh ich an den Strand, hol mir ein Bier, schmeiß mich auf die nächste Liege und schaue der Sonne beim Untergehen zu. Alle Menschen, die mir begegnen, grüßen sehr freundlich und sind total entspannt, auch die Touristen ….. muss irgendwie mit der Südseeluft zu tun haben 🙂

Und ich erlebe noch einen hinreißenden Abend. Es wird an einem langen Tisch groß eingedeckt, ein Drink gereicht, sehr schön gegessen.IMG_4059 Die Männer des Hauses sitzen in einer Runde auf einer Bastmatte, und bereiten Kawa vor ( ein Getränk, für das kleingestampfte Wurzeln zusammen mit Wasser durch ein Tuch gepresst werden ). Kawa ist alkoholfrei, soll aber berauschend und beruhigend wirken. Ich versuche, merke aber nichts.IMG_4053Es gibt eine Kawazeremonie, reihum wird der Sud aus einer Schale auf Ex getrunken. Die Hausgäste dürfen teilnehmen, dazu gibt es wunderbare ( Südsee- ) Hausmusik mit Gesang. Nein, was ist das schön! ( und im Hintergrund blinkt und glitzert der künstliche Tannenbaum … den Abend werd ich nie vergessen! )IMG_4067

Ich freu mich auf die Weiterreise mit dem Schiff am Vormittag, Strand und allerfaulstes, etwas dekadentes Urlauberleben ….. wer schauen mag, wo ich dann bin:

www.bluelagoonbeachresort.com.fj

Die Fahrt mit dem Yasawas – Flyer dauert fast fünf Stunden und ist wunderschön. Immer mal wieder wird an einer Insel angehalten, um Urlauber ab- oder zuzuladen. Irgendwann bin ich am Ziel. Hey, ich bin im Paradies gelander!IMG_4126Mehr Bilder gibt’s in den nächsten Tagen Fürs erste schöne Weihnachten für Euch!IMG_4143