Am Montag, 27.01. erreiche ich ganz pünktlich, aber reichlich müde ( Sonntag gab es einen wunderbaren Tanzabend für mich … schwelgdolle ) den Shuttlebus zur Fähre nach Picton. Leider lässt das Wetter zu wünschen übrig, aber wenigstens regnet es nicht. Ich hab Glück, ich werde nicht so schnell seekrank ….

Die Fähre hat einen Aufenthaltsraum mit riesigen Fenstern, so kann ich schön schauen. Besonders freue ich mich auf die Einfahrt in die Marlborough – Sounds ( Fjorde ), von der ich schon so viel gehört habe. Und ja, es ist schön!


Nach gut drei Stunden kommen wir in Picton an. Wenn ich mit dem Auto hier angekommen wäre – ich wär sofort (!) weiter gefahren. Was für ein Kaff! Aber erstens fremdel ich sowieso immer, wenn ich neu ankomme, und zweitens hätt ich auch ein bisschen was verpasst 🙂
Mein Hostel ist sehr nett, gemütlich und fast ein (kleines, supersauberes) Hotel. Es gibt einen Whirlpool im Garten, einen schönen Gemeinschaftsbereich und Kristina, die ich hier wiedertreffe. Nachmittags schaue ich mir den kleinen Ort an ( den ich immer noch ziemlich achneee finde – wie soll ich hier nur dreimal Schlafen rumkriegen …. ) und mache ansonsten nicht mehr viel.
An nächsten Tag laufe ich einen von den Wegen, die man direkt vom Ort aus machen kann. Ich wandere zur Snout – Landspitze, was hin – und zurück viereinhalb Stunden dauert. Ein schöner Spazierweg, ab und an gibt’s einen netten Ausblick!
Abends sitze ich mit Martin aus Holland, ein bisschen älter als ich ist, zusammen. Wir teilen Wein und Salat und haben ein wirklich gutes Gespräch, was unterwegs eher selten ist. Meistens bleibt es bei Wo-kommst-du-her-wie-lange-bist-du-schon-unterwegs-wo-willst-du-hin. Manchmal ist das so beliebig, dass ich die Gespräche sofort wieder vergesse ( oder Mensch und das dazugehörige Gespräch verwechsle )
Am nächsten Morgen muss ich früh raus. Ich möchte einen Teil des Queen Charlotte Tracks in die Marlborough Sounds gehen. Diesen Track kann man in drei bis fünf Tagen, aber auch in einzelnen Abschnitten laufen. Ich lasse mich mit einem Wassertaxi zuerst auf die kleine Insel Motuara, ein Naturreservat bringen. Dort kann man viele Vögel beobachten, und es gibt sehr schöne Ausblicke. Der Tag ist einfach wunderbar ( 25 Grad, knallblauer Himmel ) – Glück gehabt!
Und dieser Süße erinnert mich an den kleinen Darwinfinken auf den Galapagos, der an genau gleicher Stelle saß 🙂
Was fällt an diesem Schild auf? In Neuseeland gibt es so viele öffentliche Toiletten ( immer absolut sauber und MIT Klopapier! ), dass eigens erwähnt wird, wenn es mal keine gibt 😉
Nach einer Stunde werde ich von Motuara abgeholt, und zu dem eigentlichen Ausgangspunkt für die Wanderung gebracht. Es geht viereinhalb schöne Stunden bergauf und bergab durch Wald und feine Buchten. Ich bin heute nicht gut drauf, hab wohl was gegessen, was mir nicht gut getan hat. Bewegung und die viele frische Luft sind richtig, am Nachmittag kann ich schon wieder ganz entspannt im Gras liegen, Musik hören und auf das Wassertaxi warten, das die Wanderer zurück nach Picton bringt.


Ach ja, Musik hören – ich habe über ein halbes Jahr gebraucht, bis ich das wieder kann und mag.. Schule macht mich so geräuschempfindlich …….
Morgen geht’s weiter nach Nelson. Neue Stadt, neues Hostel, neue Leute. Wieder lernen, wo die Löffel liegen und was sonst noch so los ist. Ein bisschen Tango gibt es dort auch. Und Anfang März den Tangosommer …. ein Wochenende lang ganz viel Milonga. Ich glaub, das muss ich mitnehmen 🙂













































Hey, hier ist richtig Hochsommer, der Tag ist sonnig und warm!

Endlich kommt ein Hinweisschild: Café in 700m ….. juchu. Ich hab mir zwar was ganz anderes vorgestellt, finde meine Kaffeepause mitten im Weinfeld dann aber doch sehr nett.































Nach einer Stunde erreichen wir die Huka Falls:















































































