Gestern (16.09.) habe ich mich auf den Weg nach Ingapirca, 50 km nördlich von Cuenca,. gemacht. Dort kann man die wichtigste Inkastätte in Ecuador (15. Jahrhundert) besichtigen. Das war sehr interessant, aber auch eine ganze Menge Weg für eine Stunde Besichtigung: der Bus fährt fast zweieinhalb Stunden von Cuenca aus, und natürlich muss man auch wieder zurück.
Geführt hat eine Indigina. Hier erklärt sie, wie die Inkas die Steinblöcke fugenlos und ganz ohne Zement oder ähnliches aufeinandergesetzt haben. Auf dem zweiten Foto sieht man die Anlage. Und auf dem dritten Bild kann man ein bisschen die Größenverhältnisse sehen – die Indigenen sind sehr kleine Menschen. Noch kleiner und zarter sind die Indigenen aus der Gegend von Otavalo – oft viel kleiner als 1.50m.


Hier erklärt unsere Guia den Inkakalender: dieser Stein ist der Monatsstein mit 28 Löchern, für jeden Tag einen. Es gab auch einen Jahresstein, für jeden Monat ein Loch, einen Wochenstein mit sieben Löchern und einen Stein für ein Vierteljahr.
Und das ist die wunderschöne Landschaft bei Ingapirca
Heute Vormittag war ich im Museo del Banco Central. Die haben eine unheimlich interessante völkerkundliche Sammlung, leider durfte man nicht fotografieren. Den Raum mit den Schrumpfköpfen habe ich mir aber nicht angeschaut, die sind mir zu gruselig …..
Heute Nachmittag war ich im Museum für moderne Kunst (übrigens haben beide Museen keinen Eintritt gekostet), da hat mir schon das Gebäude gut gefallen:
Ausgestellt waren die Werke verschiedener ecuadorianischer Künstler

Ich hab ganz viel Lust bekommen, mal wieder selber was zu machen. Besonders stark war dieser Raum mit einer Installation von Francisco Coello „Guardianas“ ( Hüterinnen – wenn das jemand besser übersetzen kann, bitte unbedingt melden! )

Durch die beiden großen Spiegel wurden die Figuren vervielfacht – sie haben natürlich dazu eingeladen, mich mit in das Gesamtbild einzufügen ;-), was ziemlich viel Spaß gemacht hat.
Auf dem Heimweg habe ich zufällig Pilar getroffen, zum Abschied sind wir noch einen Kaffee trinken gegangen
Nun heißt es wieder Koffer packen, morgen geht’s ins Magic Stone Guesthouse nach Banos.
Banos soll sehr schön sein, das Guesthouse, welches zwei Dänen führen, wurde mir allerwärmstens empfohlen. Auf mich warten mindestens acht Stunden Busfahrt …..


Vermisse die Robben!
ich hab noch ungefähr 500 Robbenbilder, möchtest du die haben?
Kelle, kelle!
also das hat NICHT Anne geschrieben 😀
Man ist das spannend. Wenn ich dieses Mauerwerk sehe kommen mir echt Zweifel über meine Fähigkeiten als Handwerker auf. Ja und die Kunst !!!!……kennt keine Grenzen, das Kunstwerk in der MITTE mit der Kamera in der Hand gefiel mir noch am besten. LG claus