Tag vier und fünf auf Isabela oder wer denken kann…….

Gestern habe ich an einer Tintoreras-Tour teilgenommen. Man fährt mit einer Gruppe in einem kleinen Boot auf ein vorgelagertes Felsenriff. Dort konnte geschnorchelt werden, während sich die anderen Wasserschildkröten anschauen konnten, habe ich in aller Ausführlichkeit Krebse beobachtet….. 🙂

IMG_0589IMG_0593Später ging es auf einen spannenden Rundgang an Land. Die Leguane sind eigentlich Einzelgänger, versammeln sich aber zur Nacht an warmen Stellen. Auf Tintoreras gibt es Plätze, an denen hunderte Leguane dicht an dicht, unter- und übereinander liegen. Manchmal sieht man sie erst, wenn man kurz vor ihnen steht – sie haben auf der Lava die perfekte Tarnfarbe. Liebe Beate, hier wechselt nichts die Farbe, und ich übrigens auch nicht – dank oft bedecktem Himmel und Lichtschutzfaktor 50 😀

IMG_0608IMG_0601Ist das ein Kanarienvogel? Ich hab die Führerin so verstanden, aber was macht ein Kanarienvogel auf den Galapagos? Claudia, helf mal, du kennst dich doch aus!IMG_0615Robben dagegen erkenne ich selber, und die sieht man hier ganz viel, nicht nur auf Bänken.IMG_0597In diesem natürlichen Becken schwimmen ganz viele junge Weißspitzenhaie. Ich geb zu, auf dem Foto sieht man eigentlich nichts, ich hab sie aber gesehen, ich schwöre! 😉IMG_0621Und das, liebes Schwesterchen, sind die Blaufußtölpel, die ich dir versprochen habe …..  die Füße sind eindeutig blau ( hellhimmelblau ).IMG_0635IMG_0631Das Boot hat ziemlich gewackelt, ich hab sie leider nicht besser erwischt.

Die Tour war so schön! Aber inzwischen hab ich fast alles gemacht, was man hier so machen kann, und gestern abend habe ich mir überlegt, dass es wenig Sinn macht, noch eine ganze Woche hierzubleiben. Vielleicht noch drei, vier Tage? Im Gespräch mit der Hotellleitung (die sehr nett reagiert hat) ist mir aufgefallen, dass ich nicht, wie gedacht, die Übernachtung schon per Kreditkarte bezahlt habe, sondern noch in bar zahlen muss ….. wer denken kann, ist klar im Vorteil 😉 Leider gibt’s hier keinen Bankautomaten, und so muss ich notgedrungen morgen schon zurück auf die Isla Santa Cruz fahren …… aber dort soll es ja auch sehr nett sein. Heute habe ich dann noch mal stundenlang diesen herrlichen, menschenleeren Strand hier genossen und  mich etwas eher als geplant von dieser schönen Insel verabschiedet.

So sah heute nachmittag der Strand direkt am Ort ausIMG_0659

Am Bootsanleger war ich jeden Tag – ich mag die Robben so gerneIMG_0575Den hab ich heute am Strand getroffen … der war echt riesigIMG_0640Und die sind auch süß, Claudi, was sind das für welche?IMG_0573Die alte Frau und das Meer …… ja, ich weiß, die Kapp sieht blöde aus, aber ich häng so an ihr. Nach dieser Reise wird sie dann aussortiert und in was Altersgerechtes umgetauscht 😀

Regina, dein Tuch ist immer dabei!

IMG_0642Das sind Leguanspuren …….IMG_0647Ach und die Kirche ….. die fand ich schön, trotz Wellblechdach und aller Schlichtheit. Lichtdurchflutet und lebensfroh. Auf dem Wandbild ist der Blick vom Ort aus auf den Strand zu sehen:IMG_0652Ein Kirchenfenster…… auf den anderen sind Seepferdchen und Schildkröten 🙂IMG_0657Ach, und für die Überfahrt morgen hab ich mir eine große Plastiktüte besorgt, da kommt der Koffer rein. Hoffentlich bleibt er diesmal trocken. Und ich weiß ja jetzt, wo ich nicht mehr sitzen möchte!

6 Gedanken zu „Tag vier und fünf auf Isabela oder wer denken kann…….

  1. Claudia

    Liebe Sabine, na, dann will ich mal die Rätsel lösen:
    Der auffällige schwarz-weiße Vogel ist ein Austernfischer, den gibts auch an der Nordsee und Ostsee. Weltweit treiben sie sich rum, auf der Südhalbkugel gibt es die komplett schwarze Variante – ganz toll! Sie werden Dir also treu bleiben. Achten sollte man auf die Schnabellänge: Der Schnabel ich je nach Nahrung unterschiedlich lang. Bei denen an der Nordsee wg. Wattwürmer rausziehen besonders laaang. Der weiß-graue Watvogel rechts ist ein Steinwälzer. Gibts hier auch. Nicht wundern, dass er nicht so bunt ist wie an der Nordsee, das ist sein Schlichtkleid. Der kleine in der Mitte ist vermutlich ein Sanderling. Hier heisst er auf plattdüütsch „Hät-keen-Tied“, weil er immer hektisch ist.
    Der kleine gelbe ist kein europäischer Kanarienvogel. Der ist in der Naturform (auf den Kanaren) nämlich braun und nicht gelb. Er wird aber in der Tat als Canarino bezeichnet (engl. Yello warbler, deutsch Goldwaldsänger), insofern hast Du Dich nicht verhört.
    Blaufusstölpel sind toll (watschel, watschel), wer hier mal welche sehr nahe sehen möchte, dem empfehle ich Helgoland. Das sind aber Basstölpel, sie haben graue statt blaue Füsse, sind aber dafür sonst schöner im Gefieder (weiß/gelb).
    Hach Sabine, da beneide ich Dich um die Ausflüge ins Tierparadies. Aber ich war ja heute am Werdersee: Ganz viel Möven und Enten. So!

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    1. fraukareistumdiewelt Beitragsautor

      Liebe Claudia, vielen Dank! Schade, dass du nicht hier bist … du könntest mir alle Tiere erklären!

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  2. annkah

    Das ist ja paradiesisch. Und da willst Du wieder weg? Danke für die Tölpel! Farbe der Füße ist genau wie die in unserem neu renovierten Zimmer!
    LG, sister

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    1. fraukareistumdiewelt Beitragsautor

      Ja, ist paradiesisch hier. Bin gespannt auf San Christobal. Aber ich glaube Isabella kann nichts toppen……..

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  3. Claus Göttlich

    Hallo Sabine, das sind beeindruckende Bilder von der Tierwelt. Ich könnte mich auch nicht satt sehen. Bei den Krebsen muste ich an die vielen Krebsbegegnungen im Wattermeer denken. Ja und dem Kanarienvogen ist wohl sein Navi ausgefallen.
    In meiner Balkonvogelwelt bin ich auch um ein Erlebnis reicher. „Mein“ Bundspecht krallte sich 5 cm neben meinem Fenster an in den Reibeputz und schaute zu mir ins Wohnzimmer. Ja da kommt Freude auf. Wollte ihn aufnehmen, leider blockierte der Auslöser. Aber er sagte beim Abflug noch, ich soll dich Grüßen. So nun muß ich zu meiner Hausfrauentätigkeit. Bis die Tage. claus

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