Am 30,01. verlasse ich mein schönes Hostel. Besitzerin Lyn ist wirklich toll und schafft eine so warme Atmospäre, dass mir der Abschied von Picton (!) fast ein bisschen schwer fällt. An der Bushaltestelle lerne ich Uschi kennen, die dreiundsechzig ist und erstaunlich jung wirkt. Sie reist alleine durch Neuseeland und quartiert sich wie ich in den Mehrbettzimmern der Hostels ein.
Diesmal hat der Bus richtig viel Verspätung, das gibt mir Gelegenheit, mir diese nette Bushaltestelle genauer anzuschauen und das eine oder andere Foto zu machen ( zu lassen ) :
Das blaue Gepäckstück ist übrigens meine Kühltasche, mit sowas sind hier sehr viele Backpacker unterwegs …. wir Selbstkocherundnichtessengeher tragen darin unsere Lebensmittel von Hostelkühlschrank zu Hostelkühlschrank 😉
Die Busfahrt ist nicht allzulang, am Nachmittag komme ich in Nelson an. Dass diese Gegend die sonnenreichste Neuseelands ist, habe ich vorher schon gelesen – der erste Eindruck stimmt, das Wetter ist einfach sommerlich wundertoll! Mit einem netten Iren laufe ich ne ganze Weile zu meinem neuen Hostel. Hier habe ich mich diesmal leider ziemlich vergriffen. Es ist nett, sauber und großzügig, aber die Horden lebhafter junger deutscher Menschen um die zwanzig gehen mir echt auf die Nerven…..
Abends bin ich mit Uschi verabredet. Ich schaue mir ihr schönes Hostel in der Innenstadt an. Dort wohnen am zweiten Wochenende im März viele Tangotänzer. An diesen drei Tagen treffen sich Tangueros aus ganz Neuseeland. Ich reserviere mir ein (Einzeljuchu)Zimmer und freue mich auf viel Milonga, hoffentlich jede Menge schöner Tänze und auf Angelika aus Devenport, die ich dort wiedertreffen werde.
Am Freitag, 31.01., sehen Uschi und ich uns gegen Mittag wieder, um eine kleine Wanderung zur Botanical Reserve zu machen. Von dort oben hat man einen tollen Blick auf Nelson und Umgebung:
Außerdem sind wir genau in der Mitte von Neuseeland:
Abends bleibe ich im Hostel, maile, skype und bin ganz froh, dass ich mir für den nächsten Tag ein ( völlig ) anderes Hostel organisiert habe. Es ist ganz, ganz klein ( nur 12 Betten ) und superfamiliär.
Am Samstag, 01.02. bringe ich schnell meine Sachen ins Shortbread Cottage und geh ein bisschen in der Innenstadt bummeln. Heute ist Markttag, es gibt Obst, Gemüse, ganz viel Kunsthandwerk und jede Menge Straßenmusik. Nelson ist wirklich total nett!




Mittags treffe ich mich wieder mit Uschi, wir mieten uns ein Fahrrad, um uns den Sporthafen und Tahunanui Beach, einen Strand, der etwas außerhalb liegt, anzuschauen.

Auf dem Rückweg finden wir ein Cafe mit Traumterrasse:
Und das ist Dame an Traumterrasse 😉
Später möchte ich noch kurz in den Supermarkt, um Fisch zum Abendessen zu kaufen. Den Fingerhut voll Weinprobe lassen wir uns nicht entgehen 😉
Abends heißt es für mich einleben ( wo liegen hier doch gleich die Messer? ), kochen, mit den neuen Mitbewohnern klönen und Reiseblog schreiben ….. schön, dass mir noch vier Tage Nelson bleiben.

Hallo Sabine, da bin ich weider. diesmal aus der Pfalz. Den Weg durch den Fjord wäre ich gerne mitgefahren (live), schade, so träume ich weiter oder lasse meine Erinnerungen aus vergangenen Zeiten aus Norwegen wieder aufleben. Die Tage hattest du mit Angela geskypt, wollte mich dazu gesellen und dich überraschen. Das hat leider nicht funktioniert. Man kann nicht alles haben. dir weiterhin eine schöne Reise mit „schönen“ Geräuschen. Gruß claus
ach schade, dass das Skypen nicht geklappt hat 🙁 na, vielleicht beim nächsten Mal!